Keine Zeit, weil zu viel Zeit

Fast zwei Wochen sind seit dem Urlaub vergangen und ich kann nichts anderes denken als: „Ich brauche Urlaub!“ Irgendwie braucht man nach dem Urlaub nochmal Urlaub, damit die Woche nach dem Urlaub gar nicht erst stattfinden kann. Nur dann wäre die Woche nach dem Urlaub einfach nur verschoben und das Problem nicht gelöst. Aber immerhin hätte man länger Urlaub. Nichts desto trotz bin ich irgendwie wieder in einem Trott angekommen. Aktuell leider einem Trott, der nicht viel Struktur bietet. Ich wünsche mir, dass die Uni endlich wieder losgeht. Ich bin nicht gewöhnt, so lange frei zu haben und ich fühle mich seltsam davon gestresst, dass ich keine Zeit habe, obwohl ich viel zu viel Zeit habe. Das ergibt nicht viel Sinn, umschreibt aber in etwa wie ich das Ganze empfinde. Es dauert noch unfassbare vier Wochen, bis die Uni anfängt und mir endlich wieder eine geregelte Woche schenkt. Immerhin ist mein Physiotherapeut auch aus seinem Urlaub zurück und ermöglicht mir somit wenigstens wieder einen Termin in der Woche. Irgendwie ist das grad Klagen auf sehr hohem Niveau, das ändert aber nichts an meiner Misere.

Am Samstag gehen der allerbeste Ehemann und ich auf eine Pasta- Party. Total tolles Konzept: der Gastgeber kocht Nudeln (nach Wahl auch unterschiedliche Arten) und alle Gäste bringen Beilagen dazu mit. Saucen aller Art, frisches oder gebratenes Gemüse, Käse und alles andere, was man zu Nudeln essen kann. Aus meiner Sicht quasi alles, aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass es ein ungeschriebenes Gesetzt gibt, dass es italienisch sein sollte. Ich habe mich für zwei Sorten Pesto, geröstete Pinienkerne, kleine Tomaten und eingelegten Feta entschieden. Das esse ich so kombiniert sehr gerne und vielleicht findet der ein oder andere Gast am Samstag auch Gefallen daran. Ich hatte überlegt, zu fotodokumentieren und euch dann zu berichten.

Allerliebste Grüße

Steffie

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