Meer

Ich bin durch und durch ein Meermensch. Ich denke, das habe ich vom Papa geerbt, der auch ein Meermensch ist. Aber was soll ich sagen? Das Meer ist doch auch toll. Wenn ich im Auto sitze und dem Meer näher komme, habe ich schon ganz früh das Fenster runter und rieche es. Und der Wind wird auf einmal ganz anders. Und in meinem Bauch wird es ganz kribbelig, denn hinter jeder Kurve könnte es sein und sich vor einem ausbreiten. Wenn ich richtig schlecht drauf bin, fahre ich hin. Es macht meine Laune wieder gut. Und oben am Meer, kann man die Aussage mit dem Kopf Durchpusten ziemlich wörtlich nehmen. Geht mal mit schlechter Laune über einen Deich. Lasst euch den Wind um die Nase tanzen, die Haare durchwirbeln und ich verspreche euch, danach sind Sorgen ganz klein. Und die ganze Welt ist irgendwie so ruhig.

Da verwundert es nicht, dass ich jede Chance wahrnehme, das Meer zu besuchen. Und natürlich gibt es in meiner Bucketlist den ein oder anderen Punkt, der mit dem Meer zu tun hat. Und um den folgenden, geht es in diesem Beitrag:

Sand von zehn unterschiedlichen Stränden sammeln

Den ein oder anderen Strand habe ich ja schon besucht in meinem Leben, aber da es die Bucketlist erst seit zwei Jahren gibt, musste ich quasi neu anfangen zu sammeln. Bisher zieren zwei Glasgefäße meinen Badezimmerschrank. Auf dem einen steht Texel und auf dem anderen Neuharlingersiel (stellvertretend für die Siel-Gemeinschaft an der Nordseeküste). Und nun habe ich die Möglichkeit bekommen, ein weiteres Glasgefäß hinzustellen. Als meine (Ja, und jetzt haben wir ein Problem, denn ich kann nicht schreiben „die allerbeste Schwester“, denn ich habe zwei. Und beide sind jünger, das heißt ich kann nicht mal schreiben „die allerbeste kleine“ und „die allerbeste große Schwester“. Und beide sind länger als ich, das heißt auch da geht „kleine“ und „große“ nicht. Sagen wir einfach „die allerbeste kleine große Schwester“ und „die allerbeste kleine kleine Schwester“. Denn die eine ist länger und älter als die andere.)… und nochmal neu: als meine allerbeste kleine große Schwester von ihrem Sommerurlaub erzählte (niederländische Nordseeküste, ein Häuschen in der Nähe vom Strand), stellte sie auch direkt die Frage, ob wir sie nicht besuchen kommen wollen. Und natürlich wollte ich. Zumal der Anblick vom allerbesten Patenkind, wenn es das erste mal in seinem Leben das Meer erblickt, sehr verlockend war. Und wie soll es auch anders sein? Es war wunderbar. Während im Ruhrgebiet Rekordtemperaturen gemessen wurden, lag ich am Strand, ließ die Hitze vom Wind wegtragen und hörte dem Meer zu. Und dem allerbesten Patenkind: „Tate Steffie, Meer Spaß.“ (Mit aktuell noch deutlich hamburgerischen st.) Und weil es so schön war, gibt es ein Foto, aber nicht mehr, denn wer mehr (hier kann ich mir den Wortwitz einfach nicht verkneifen: Meer) sehen möchte, sollte selber nach Scharendijke fahren.

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Allerliebste Grüße

Steffie

One thought on “Meer

  1. Liebste Steffie,
    vielen Dank für diese liebevoll gewählten Worte!Sie haben mich sehr berührt und ich konnte den Duft des Meeres förmlich riechen, den Wind auf meiner Haut spüren!
    Du konntest damit auch mir etwas Glück zuschicken!
    Liebste Grüße
    Carina

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