Pflanzen, Vögel, Farben…

IMAG3989Dieses Jahr habe ich es das erste Mal geschafft, meinen Balkon so aussehen zu lassen, wie es schon lange meinen Vorstellungen entspricht. Ich dachte immer, es wäre eine geheime Wissenschaft, Pflanzen nicht sterben zu lassen, das ist aber Unsinn. Ich habe festgestellt, wenn man den Pflänzchen ein bisschen Zeit zukommen lässt, reicht das völlig aus. Der Punkt ist, man muss sich die Zeit nehmen. Jeden Tag bin ich mindestens eine viertel Stunde auf dem Balkon. Ich gieße, was zu gießen ist, ich hege und pflege. Wenn ich ein bisschen Ruhe brauche, gehe ich auf den Balkon und mache sauber, topfe Pflanzen um oder versorge die Vögelchen. Diese haben sowohl ein kleines Futterhäuschen als auch eine Badestelle. Und manchmal, wenn meine lieben Katzen sich von Balkontür und Fenster zum Balkon fern halten, kann ich die Vögelchen beobachten, wie sie auf meinem Balkon rumhüpfen, fressen, sich putzen oder sich einfach unterstellen, wenn es wieder aus Eimern schüttet. Seit Neustem bringen die Blau- und Kohlmeiseneltern auch ihre Kinder mit. Die sitzen dann auf meinem Tisch und lassen sich füttern. Ich werde oft belächelt, weil ich immer wieder versuche noch mehr Pflanzen auf meinem Balkon unterzubringen. Ich finde nicht schlimm, dass er so voll ist. Die freie Fläche reicht genau für zwei Stühle. Der eine ist meist zusammengeklappt. Der andere steht genauso, dass ich mit dem Kopf zwischen all meinen Blumen sitze und all die Farben genießen kann. Kombiniert mit einem guten Buch und einem Glas Wein, ist es eine meiner liebsten Stellen auf der Welt.

Allerliebste Grüße

Steffie

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