Mediterraner Nudelsalat

Geburtstagsfeierlichkeiten haben mich mal wieder dazu gebracht, meinen Nudelsalat zu machen. Dieser Nudelsalat ist eher weniger klassisch. Aber was ist schon klassisch. Denn bei mir ist er klassisch. Ich mag nicht so diese Mayonnaise-überladenen Salate, die mich mehr satt machen, als das Grillfleisch, das ich eigentlich dazu essen will. Außerdem, was soll ich sagen, koche ich ja doch eher mediterran. Einem Zufall (oder meiner Schusseligkeit) ist zu verdanken, dass ich herausgefunden habe, dass der Salat mit Suppennudeln am besten schmeckt. Kaum vorstellbar, aber sie eignen sich dafür hervorragend. Denn einmal hatte ich keine andere Wahl als Suppennudeln zu verwenden. Ich hatte nämlich alles für Nudelsalat eingekauft. Außer Nudeln. Von daher mussten die immer vorrätigen Suppennudeln herhalten. War gut.

Nun gut, der Nudelsalat. Ihr braucht dafür:

  • 500 gr Nudeln (gerne auch Suppennudeln)
  • 250 gr Pinienkerne
  • 250 gr kleine Tomaten
  • 300 gr frischen Rucola
  • rotes Pesto
  • 100 gr Fetawürfel (wahlweise auch Mozzarella in Würfeln, oder diese kleinen Kugeln)
  • wer mag kann noch geriebenen Parmesan dazu geben (eignet sich auch super zur Deko)

So, Nudeln kochen und abkühlen lassen. Pinienkerne rösten und abkühlen lassen. Rucola waschen und grob zerkleinern. Tomaten waschen und halbieren. Alle Zutaten (Vergesst den Feta nicht, mache ich ständig.) zusammenschmeißen, gute fünf Teelöffel Pesto dazu. Durchrühren. Abschmecken. Falls zu laff, noch Pesto dazu. Das macht ihr so lange, bis genug Geschmack dran ist. Redet euch nicht ein, dass er immer wieder zu laff ist, weil es viel zu lecker ist, um mit dem Abschmecken aufzuhören. Nehmt euch dann lieber einen Teller und esst eine Portion. Gerne mit Baguette dazu.

Allerliebste Grüße

Steffie

Ich liebe Pesto!

Es ist zu befürchten, dass es hier erstmal so einige Rezepte geben wird. Es ist Sommer. Zeit von Salaten, leckeren Getränken, Eis und anderen tollen Sachen. Und um meinen Nudelsalat hier zu präsentieren, muss ich erstmal Vorarbeit leisten. Dazu sollte ich sagen: ich liebe Pasta. Mit Sauce, oder ohne. Spaghetti, Fussilli, Makkaroni, völlig egal. Und sehr gerne mag ich Pasta mit Pesto und dazu sage ich auch immer Pasta mit Pesto, weil ich diese Vokalkombination sehr gerne höre. Und früher dachte ich immer, dass Pesto Machen eine geheime Wissenschaft ist. Falsch gedacht. Ist es nämlich nicht. Pesto braucht ein bisschen Fleiß und Geduld und Geschmack. Das war es schon. Und so sehr ich auch auf Basilikum (grünes Pesto) stehe, das rote Pesto mag ich am liebsten. Ihr braucht dafür:

  • 300 gr getrocknete Tomaten aus dem Glas
  • etwa 300 ml Olivenöl
  • zwei Zehen Knoblauch
  • so in etwa 50 Blätter Basilikum
  • 100 gr Parmesan (gerieben)
  • 100 gr Pinienkerne

Und schon geht’s los. Die Tomaten müssen aus dem Glas und grob zerschnitten werden. Das Öl müsst ihr aufbewahren. Der Knoblauch wird zermatscht. Das Basilikum muss ein bisschen klein geschnitten werden. Die Pinienkerne werden in der Pfanne ohne Öl kurz geröstet, bis sie ein klein wenig braun sind. Und damit sind die Vorarbeiten auch schon geschafft. Ab jetzt könnt ihr Maschinen für euch arbeiten lassen. Nur welche Maschine? Ich bin mir noch nicht sicher. Mein erstes Pesto habe ich mit unserem Milchshakemakerding gemacht. War nicht sehr erfolgreich. Ich schätze, Milchshakes sind eher selten aus Pestozutaten. Also habe ich mein zweites Pesto mit dem Pürierstab gemacht. War erfolgreicher. Nur darf man es nicht übertreiben. Sonst hat man Matsche. Matsche wollen wir nicht. Sollte jemand eine bessere Maschine für’s Pesto Machen finden, möge er mir bitte Bescheid sagen. Nun gut. In jedem Fall muss man alle Zutaten bis auf das Olivenöl in eine Schüssel werfen. Dann kippt man ein wenig von dem Öl aus den Gläsern von den getrockneten Tomaten dazu und püriert das ganze ein wenig. Dann kurz Pause. Den Rest von dem Öl aus dem Glas dazu geben und nochmal pürieren. Ungefähr so lange, bis alles ziemlich klein, aber noch als Einzelzutat erkennbar ist. Dann nimmt man das Olivenöl und einen Esslöffel. Man kippt etwa die Hälfte des Öles dazu und hebt es mit dem Löffel unter das Pesto. Es sollte nicht flüssig sein, aber schön cremig. Sollte die Konsistenz noch zu fest sein, hebt man weiter Olivenöl unter, so lange, bis sie stimmt. Dann füllt man das Pesto in Gläser und säubert deren Ränder sehr ordentlich. Um das Pesto quasi unendlich haltbar zu machen, füllt man etwa einen Zentimeter Olivenöl oben drauf. Jedes mal, wenn man es benutzen möchte, sollte man das Pesto durchrühren, die gewünschte Menge herausholen, den Rand des Glases wieder ordentlich säubern und erneut einen Zentimeter Olivenöl drauf kippen.

Das Pesto ist sehr vielfältig einsetzbar. Auf jeden Fall für Pasta. Aber auch um es weiter zu verarbeiten zum Beispiel in Saucen oder Nudelsalat (Rezept folgt). Außerdem kann man es gut mit Brot essen. Viel Spaß beim Kochen (Kann man es kochen nennen?) und guten Hunger.

Allerliebste Grüße

Steffie