Mein größtes Vorbild

Die Geburt meines allerbesten Patenkindes hat mein Leben verändert. Mein allerbestes Patenkind ist mein kleiner Neffe. Der Gute wird in ein paar Wochen drei Jahre alt. Aktuell plappert er wie ein Wasserfall und da ich davon ausgehe, dass das genetisch bedingt ist, wird er damit auch nicht so schnell wieder aufhören. Dieser kleine große Mann ist an manchen Tagen mein größtes Vorbild. Er kam viel zu früh zur Welt und ist der größte Kämpfer, den ich jemals kennengelernt habe. Und das, was mich dabei am meisten fasziniert ist, dass er niemals darüber nachgedacht hat. Also den Gedanken gefasst hat: „Heute kämpfe ich mal.“ Es war immer in ihm. Er war immer lebensfroh und willensstark. Das treibt mich an. Immer wieder. Und wenn er zum fünften mal durch die Wohnung rennen will, dann renne ich nochmal mit. Auch, wenn ich eigentlich nicht mehr kann. Dafür kommt er mich auch im Krankenhaus besuchen, wenn es mir nicht gut geht und versprüht auf der ganzen Station seinen Charme. Und mir geht es dann immer besser.

Und so ein allerbestes Patenkind füllt mit Leichtigkeit die ein oder andere Seite in einer Bucketlist. Ein paar Dinge werde ich erst im Laufe der Zeit erzählen können, aber eine Sache habe ich schon abgeschlossen.

Den Zoo Duisburg besuchen

Lange habe ich in Duisburg gewohnt und trotzdem habe ich nie den Zoo gesehen. Allgemein besuche ich selten Zoos oder Tierpraks. Aber so ein Patenkind ist doch ein guter Grund. Und mit dem allerbesten Patenkind, das damals gerade erst laufen konnte, hatte ich meine helle Freude. Er plapperte schon das ein oder andere Wort und bei dem Anblick von Giraffen und Elefanten machte er große Augen und ahmte eifrig Tiergeräusche nach. So haben wir einen wunderbaren Tag im Zoo verbracht, was mit einem Kleinkind so viel unterhaltsamer ist.

Allerliebste Grüße

Steffie