Weihnachtsgeschenke I

IMAG3225Ich gebe zu, auch, wenn ich Weihnachten nicht mag, ich verschenke gerne Dinge. Aber immerhin mache ich das über das gesamte Jahr. Sehe ich etwas, was ich mir gut für eine Person vorstellen kann, kaufe ich es und schenke es ihr. Ich mache anderen gern eine Freude. Seit dem ich nähen und stricken kann, produziere ich auch gerne kleine Geschenke. Und natürlich verschenke ich auch gern zu Weihnachten Selbstgemachtes. Heute habe ich vielleicht eine kleine Idee für den ein oder anderen, der auch eine Nähmaschine hat. Seit dem ich krank bin, friere ich. Vielleicht hängt das auch mit dem Alter zusammen, aber noch vor zwei, drei Jahren, habe ich meine Freundinnen belächelt, wenn sie von kalten Füßen, Wärmflaschen und Kirschkernkissen erzählt haben. Ich bin von Natur aus ein warmer Mensch und eigentlich hatte ich nie Probleme mit sowas. Jetzt ist mein Bett eine Sammelstelle für Wolldecken, Kirschkern- und Hirsekissen und zwei Wärmflaschen besitze ich auch. Keine Ahnung, ob das mit meinem armen Körper zu tun hat, der zu jeder Tages- und Nachtzeit auf Hochtouren arbeitet. Auf jeden Fall helfe ich ihm, so gut es geht. Und wenn es auch nur mit einer Wolldecke mehr ist.IMAG3222Und wie verbindet man dieses Problem mit dem Nützlichen? Richtig, man näht sich selbst Hirsekissen. Und das Schöne dabei ist, man entscheidet selbst in welchem Farbton und mit welchem Muster und hat dann das perfekte Kissen. Da ich ein Schussel bin, und sagen wir so, das ist noch untertrieben, habe ich mir überlegt, dass ich ein doppeltes Kissen brauche. Also habe ich schnell (ohne Nähanleitung, weil man einfach nur zwei Rechtecke in beliebiger Größe rechts auf rechts zusammennäht, dabei eine Seite offen lässt und das ganze dann wendet) ein Kissen genäht, dieses mit Hirse (ich habe auch Dinkel verwendet, man kann auch viele andere Kerne oder Körner wie Kirsch- oder Traubenkerne, Weizen oder Roggen benutzen) gefüllt und die letzte Seite zugenäht. Beim Füllen sollte man darauf achten, dass man das Kissen nicht zu voll macht. Ich habe es knapp bis zur Hälfte gefüllt. Die Körner habe ich übrigens bei dm gekauft, aber auch ALDI hat mittlerweile nachgezogen und verkauft Körner in bio- Qualität. Nachdem das Innenkissen fertig war, habe ich die gleichen Arbeitsschritte bis zum Füllen wiederholt. Dafür habe ich aber diesmal bunten, gemusterten Stoff benutzt. Ich habe in diese Hülle dann das fertige Hirsekissen gesteckt, die letzte offene Seite abgesteckt und dann das gesamte Kissen rundherum mit einer Ziernaht abgesteppt. Somit die dritte Naht, die mein Kissen davor schützt, seine Körner zu verlieren. Und mit dieser Naht war es dann auch schon fertig. Ich habe für ein Kissen ungefähr 20 Minuten Arbeitszeit benötigt. Ist also überschaubar. Man kann die Kissen wunderbar kurz in der Mikrowelle erwärmen und hat so innerhalb von ein paar Minuten eine tolle Wärmequelle.

So, mal schauen, wen meiner Lieben ich mit so einem Kissen beglücken werde und mal schauen, wieviele meiner Weihnachtsgeschenkideen ich hier noch preisgeben kann, ohne zu viel zu verraten.

Allerliebste Grüße

Steffie

P.s.: Der Schal der allerbesten kleinen keinen Schwester ist immernoch 59 cm lang. Ich strick mir grad etwas eigenes. Mehr darüber demnächst.

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